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Über MESHARTILITY

Das Projekt MESHARTILITY (Measure and share data with utilities for the Covenant of Mayors; etwa: Daten erfassen und mit Energieversorgern gemeinsam nutzen für den Konvent der BürgermeisterInnen) entwickelt Lösungen und Tools, um den Austausch von Energiedaten zwischen Energieversorgern und Kommunen zu erleichtern. Dies hilft Kommunen, ihre Treibhausgasemissionen zu berechnen und diese dann durch gezielte Maßnahmen wie Energieeinsparungen, Energieeffizienz und erneuerbare Energien zu reduzieren. Die Lösungen und Tools werden die Städte und Kommunen, die Unterzeichner des Konvents der BürgermeisterInnen sind, bei der Entwicklung ihrer eigenen Aktionspläne für nachhaltige Energie (SEAPs) unterstützen.

Folgende Fragen zu den Energiedaten sind zu klären:

  • “Eigentümer” der Daten
  • Zugang zu den Daten
  • Qualität der Daten
  • Regelmäßige Aktualisierung der Daten
  • Falls möglich: Top-down- und Bottom-up-Ansatz und Datenkorrelation

Logo Porozumienie Burmistrzow

Das Konvent der BürgermeisterInnen ist eine weithin anerkannte Bewegung in Europa für Kommunen und Regionen, die sich freiwillig zu Energieeffizienz und erneuerbaren Energien vor Ort verpflichten. Durch ihr Engagement wollen die Konvent-Unterzeichner die Vorgaben der Europäischen Union, nämlich 20 % Kohlendioxide bis 2020 einzusparen, sogar noch übertreffen.

Um ihr politisches Engagement in konkrete Maßnahmen und Projekte umzusetzen, erarbeiten die Konvent-Unterzeichner eine CO2-Bilanz (Baseline Emmission Inventory, kurz: BEI), sowie einen Aktionsplan für nachhaltige Energie (SEAP; auch: integriertes Klimaschutz- und Energiekonzept), der wesentliche Maßnahmen beschreibt.

Weitere Informationen über diese ehrgeizige Initiative erhalten Sie unter: www.eumayors.eu

Um einen erfolgreichen SEAP oder ein ähnliches, lokales Energie-Programm zu entwickeln, bedarf es umfangreicher Daten zu Energieerzeugung und Verbrauch in der jeweiligen Kommune. Auf diese Weise lässt sich herausfinden, welche Sektoren die größten Mengen an Treibhausgasen freisetzen sowie festlegen, in welchen Sektoren sich eine nachhaltigere Energiepolitik umsetzen lässt. Dies unterstützt die Planung wirksamer Maßnahmen innerhalb der Kommunalverwaltung als auch in der Kommune selbst.

Der Zugang zu zuverlässigen Energiedaten erlaubt es den Kommunen außerdem, die Wirksamkeit der umgesetzten Strategien und Pläne besser kontrollieren zu können. Die Daten werden in der Regel durch Energieerzeuger und -versorger erhoben. Doch diese lehnen häufig eine Datenübergabe ab, wenn es darum geht, Informationen zu Energieerzeugung und -verbrauch zur Verfügung zu stellen, sei es aus Gründen des Datenschutzes oder aus Konkurrenzgründen.

Jedoch sollte dies auf Daten, die für eine BEI (Baseline Emission Inventory bzw. CO2- Bilanz) und/oder einen SEAP benötigt werden, keinen Einfluss haben. Warum? Kommunen brauchen kumulierte Daten, idealerweise nach Sektoren getrennt, und nicht individuelle und detaillierte Angaben je Verbraucher. Sie benötigen die Daten aus Gründen der kommunalen Steuerung und können sie deshalb so vertraulich behandeln wie erforderlich. Deshalb ist es notwendig, Lösungen und Tools zu entwickeln, die die Weitergabe von Energiedaten zwischen Energieversorgern und Kommunen erleichtern und zwar in einer Weise, die eine Win-win-Situation für beide Seiten darstellt.

Das IEE-geförderte Projekt MESHARTILITY stellt sich den genannten Herausforderungen wie folgt:

  • Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Kommunen, ihrer Unterstützenden Strukturen (wie zum Beispiel Konvent-Koordinatoren und -Unterstützer) und Versorgern, um eine bessere Energieplanung zu gewährleisten;
  • Einführung einer systematischen Herangehensweise für die Kooperation zwischen Kommunen und Versorgern;
  • Entwicklung, Umsetzung und Kontrolle von auf zuverlässigen Daten beruhenden SEAPs in 72 ausgewählten Kommunen in 12 Ländern;
  • Verbreitung der Ergebnisse auf breiter Basis einschließlich guter Beispiele zur gemeinsamen Datennutzung.

Angestrebte Ergebnisse:

  • Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen der EU und 12 Staaten zum Thema gemeinsamer Datennutzung;
  • Umfrageergebnisse zur Praxis gemeinsamer Datennutzung in Europa;
  • Unterstützung und Broschüre zu Richtlinien über den Umgang mit gemeinschaftlichen Daten auf kommunaler Ebene;
  • Unterstützung von 72 Kommunen bei der Entwicklung ihres eigenen, Baseline CO2-Emmissionsverzeichnisses mit zuverlässigen Daten;
  • Mindestens 144 umgesetzte Maßnahmen durch die Kommunen (2 Maßnahmen je SEAP);
  • Erstellung von Investitionsplänen in allen Projektbereichen;
  • Finanzierungsmöglichkeiten zur Umsetzung SEAPs eröffnen;
  • Am Ende des Projektes sollen durchschnittlich 5 Mio € in jeden Projektbereich investiert worden sein (ca. 65 Mio €);
  • Austausch von Erfahrungen auf breiter Basis, um andere zu unterstützen und zu motivieren.

Wer kann von diesem Projekt profitieren?

Das Projekt MESHARTILITY richtet sich an Kommunen, Energieversorger und ihre Verbände in 12 Projektländern (Bulgarien, Kroatien, Zypern, Estland, Deutschland, Italien, Lettland, Malta, Polen, Rumänien, Slowenien und Spanien). Diese können sich an verschiedenen Aktivitäten beteiligen wie:

  • Ein besseres Verständnis für die rechtlichen und freiwilligen Rahmenbedingungen in der EU und auf nationaler Ebene gewinnen durch Austausch bei:
    • Zwei Runden Tischen auf europäischer Ebene (1st & 2nd EU roundtable)
    • Mehreren Runden Tischen auf nationaler bzw. regionaler Ebene in jedem Projektland;
  • Teilnahme an der Umfrage, die die gegenwärtige Praxis bei der gemeinsamen Datennutzung untersucht;
  • Austausch von guten Beispielen bei der gemeinsamen Datennutzung, Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Energieversorgern, Entwicklung von SEAPs auf Basis zuverlässiger Daten.

 

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